Leseprobe

Mord als Kunst betrachtet

Februar in Berlin. Der Sammler Griesheim wird über einer Skulptur vor der Neuen Nationalgalerie geopfert. Vier Tage später zerfetzt eine Handgranate seinen Anwalt Eisner in einer Installation von Joseph Beuys. Für Staatsanwaltschaft und LKA ist schnell ein Zusammenhang mit Griesheims Sammlung im Hamburger Bahnhof evident, nicht jedoch für Hedwig Baur. Die Reporterin meint, hinter den Morden ein krankhaftes Kunstverständnis zu erkennen. Auf der Jagd nach Beweisen für ihre Annahme findet sie sich wieder in den Fallstricken hauptstädtischer Kunstmarktpolitik.